EM Keramikpulver ist ein vielseitig verwendbares Keramikpulver für Landwirtschaft, Gartenbau und Baugewerbe. Es kann direkt auf den Boden ausgebracht, bei der Herstellung von Kompost und Bokashi verwendet oder verschiedenen Baustoffen beigemischt werden. Das feine Pulver lässt sich trocken oder mit Wasser beziehungsweise verdünntem EM-aktiv vermischt anwenden.
- Vielseitig für Landwirtschaft, Gartenbau und Baugewerbe geeignet
- Zur Beimischung bei der Herstellung von EM-Kompost und Bokashi
- Für die Ausbringung auf Garten- und Landwirtschaftsböden
- Als Zusatz zu Mörtel, Beton, Fliesenkleber und Kleister verwendbar
- Trocken oder mit Wasser und verdünntem EM-aktiv anwendbar
EM Keramikpulver für Garten und Landwirtschaft
EM Keramikpulver wird in der Landwirtschaft und im Gartenbau als ergänzender Boden- und Kompostzusatz eingesetzt. Es lässt sich direkt auf die gewünschte Fläche ausbringen oder vor der Anwendung mit Wasser vermischen.
Im EM Anwendungskonzept wird Keramikpulver zur Unterstützung eines günstigen mikrobiellen Milieus verwendet. Dabei steht insbesondere das Zusammenspiel mit Mikroorganismen im Boden und in organischen Materialien im Mittelpunkt.
Die feine Beschaffenheit ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung auf unterschiedlichen Flächen. Bei größeren Anwendungen kann das Pulver auch mit einem geeigneten Sprühgerät und laufendem Rührwerk ausgebracht werden.
Ergänzung bei der Herstellung von Kompost und Bokashi
Bei der Herstellung von EM-Kompost und Bokashi kann das Keramikpulver direkt mit dem organischen Ausgangsmaterial vermischt werden. Es wird als ergänzender Bestandteil innerhalb des Fermentationsprozesses eingesetzt.
Für einen Kubikmeter organisches Material werden 200 bis 500 g EM Keramikpulver verwendet. Durch die gleichmäßige Verteilung lässt sich das Pulver in die bestehende Kompost- oder Bokashiherstellung integrieren.
Bei der Fermentation von Küchenabfällen kann über jede neu hinzugefügte Schicht eine kleine Menge Keramikpulver gestreut werden. So wird das Material schrittweise mit dem Zusatz ergänzt.
Vielseitiger Zusatz für Baustoffe und Renovierungsarbeiten
Auch im Baugewerbe findet EM Keramikpulver Verwendung. Es kann Baustoffen wie Mörtel, Beton, Fliesenkleber und Kleister bereits während der Vorbereitung beigemischt werden.
Die vorgesehene Zugabemenge beträgt 1 bis 3 g Keramikpulver pro Kilogramm Baustoff. Dadurch lässt sich das Pulver in unterschiedliche mineralische und andere geeignete Baumaterialien einarbeiten. Innerhalb des EM Baukonzepts wird Keramikpulver unter anderem im Zusammenhang mit Aushärtung, Materialfestigkeit und Raumklima eingesetzt.
Weitere Einsatzmöglichkeiten im EM Anwendungskonzept
Neben Landwirtschaft und Baugewerbe wird EM Keramikpulver auch für Anwendungen im Bereich der Gewässerpflege beschrieben. Dort steht die traditionelle Vorstellung eines ausgeglichenen mikrobiellen Milieus im Mittelpunkt.
Weitere genannte Einsatzgebiete umfassen kosmetische Anwendungen und den Wellnessbereich. Hierzu gehören beispielsweise die Verwendung in Umschlägen oder als Bestandteil geeigneter Kosmetikformulierungen.
Diese Anwendungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Anforderungen deutlich voneinander. Insbesondere für die Verwendung auf der Haut oder in Gewässern müssen die jeweilige Produkteignung und die geltenden Vorgaben berücksichtigt werden.
Verwendung:
EM Keramikpulver kann je nach Anwendungsbereich trocken oder mit geeigneten Flüssigkeiten beziehungsweise Materialien vermischt verwendet werden.
Garten und Landwirtschaft: 1 bis 5 g pro m² direkt auf den Boden ausbringen. Dies entspricht 10 bis 50 kg pro Hektar. Das Pulver kann trocken verteilt oder zuvor mit Wasser beziehungsweise verdünntem EM-aktiv angerührt werden.
Kompost und Bokashi: Pro Kubikmeter organisches Material 200 bis 500 g Keramikpulver gleichmäßig zugeben.
Fermentierte Küchenabfälle: Bei jeder neu hinzugefügten Lage organischer Küchenabfälle etwas Keramikpulver darüberstreuen.
Baugewerbe: 1 bis 3 g Keramikpulver pro Kilogramm Baustoff in Mörtel, Beton, Fliesenkleber oder Kleister einarbeiten. Dabei die Eignung für den jeweiligen Baustoff und die Verarbeitungsvorgaben berücksichtigen.
Ausbringung mit Sprühgerät: Das Pulver mit einer geeigneten Flüssigkeit anrühren und ein Sprühgerät mit laufendem Rührwerk verwenden, damit sich die Feststoffpartikel möglichst gleichmäßig verteilen.